Marianische Männerkongregation 

Oberviechtach (MMC)

 

2023

Unter die jugendlichen Sternsinger mischte sich dieses Mal auch eine Erwachsenengruppe der Marianischen Männerkongretation (MMC), die sich für diesen ehrenamtlichen Einsatz zur Verfügung stellte. Dass sich darunter auch ein „König“ aus Eritrea in heimatlicher Hautfarbe befand, brachte der Gruppe eine besondere Aufmerksamkeit bei den Hausbesuchen im Wohngebiet Sandradl. Der aus dem ostafrikanischen Land geflüchtete Ezra Gedle (44) ist bekennender Katholik, engagiert sich in der Pfarrei und wohnt seit dem Jahr 2015 in einer Asylunterkunft.

2022

MMC-Konvent mit Neuwahl und Ehrungen

Das traditionelle Treffen der 127 Männer zählenden Gemeinschaft am 08.12.2022 begann in der Pfarrkirche mit einem Gottesdienst. Hier feierten der Zentralpräses Pater Josef Schwemmer aus Cham in Konzelebration mit Ortspräses Pfarrer Alfons Kaufmann, Kaplan Florian Frohnhöfer und StD i. R. Lothar Kittelberger zusammen mit den Sodalen und der Pfarrgemeinde die Messe.

Im Anschluss fand im adventlich geschmückten Pfarrheim der Konvent statt bei dem der stellvertretende Obmann Michael Ruhland nach dem Gedenken der verstorbenen Mitglieder auch die Neuaufnahme eines Sodalen bekanntgeben durfte. Neben den Ehrungen standen auch Neuwahlen der Vorstandschaft auf der Tagesordnung, welche erfreulicherweise wieder vollständig gewählt werden konnte.

1. Reihe von links: Obmann Edmund Krämer, Stellvertreter Michael Ruhland, Pfarrpräses Alfons Kaufmann; 2. Reihe von links: Zentralpräses Josef Schwemmer und der frühere Obmann Michael Rahm; ganz oben rechts Schriftführer Martin Uschold; die weiteren Personen sind geehrte Sodalen.
An den vorhergehenden 1. Obmann Michael Rahm übergab der stellvertretende Obmann Michael Ruhland zum Dank für dessen 10-jährige Tätigkeit ein Präsent.
Fünf treue Sodalen wurden für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt. Dies war für beachtliche 60 Jahre Chorleiter Paulinus Lesser, schon 50 Jahre gehörte Alois Schneeberger zur MMC, auf je 40 Jahre kamen Ehrenobmann Gustav Vögl und Karl Ruhland und 25 Jahre war Josef Biegerl (nicht auf dem Bild) dem Verein treu.

Oktoberrosenkranz in der Bleichangerkapelle am 23.10.2022 - gemeinsam gestaltet vom Frauenbund und der MMC.

Eine Abordnung unserer MMC bei der Herbstwahlfahrt vor der Kapelle "Maria Rosenöd". Die Kapelle wurde 1950 als Wallfahrtsziel der Marianischen Männerkongregation Cham als eine Stätte der Stille erbaut.

Fronleichnamsfest am 16.06.2022 in der Pfarrei Oberviechtach

Himmel und Heiligenfiguren werden von den Sodalen getragen (linkes Bild).

Die Sodalen der Marianischen Männerkongregation Oberviechtach nehmen mit ihrem Banner an der Prozession teil (rechtes Bild).

 

Flurprozession am Pfingstmontag - Sodalen der MMC tragen den Himmel

Palmsonntag - Beteiligung am Kirchenzug

 

Kreuzweg der MMC zum Johannisberg - Diakon Ulrich Wabra, Angelika Vogl und Obmann Michael Rahm (von links) sprachen an den Stationen die Gebete

2021

Zentralpräses Pater Josef Schwemmer aus Cham zelebrierte mit unserem Stadtpfarrer und Ortspräses Alfons Kaufmann den Gottesdienst zum Jahreskonvent am 08.12.2021. Nach der Messfeier durfte Obmann Michael Rahm die Ehrung für verdiente, langjährige Mitglieder vornehmen. Sodale Josef Niederalt ist der Gemeinschaft seit 60 Jahren, Johann Niebauer seit 50 Jahren treu. Mit Urkunde, Nadel und Präsent wurden ebenfalls die Sodalen Johann Albang, Robert Ferstl und Josef Ruhland, Lind für 25 Jahre Mitgliedschaft bei der MMC geehrt.

Unser Bild zeigt vorne von links Johann Niebauer, Josef Niederalt und Johann Albang, hinten Präses Alfons Kaufmann, Bannerträger Edmund Krämer, Obmann Michael Rahm und Zentralpräses Josef Schwemmer

2020

Die Marianische Männerkongregation (MMC) beging zum katholischen „Hochfest der ohne Erbsünde empfangenen Jungfrau und Gottesmutter Maria“ ihren jährlichen Konvent in der Pfarrkirche. Sieben Mitglieder, darunter vier „60er“ wurden für langjährige Treue geehrt und ein neuer Sodale trat der Gemeinschaft bei.

Vorne von links: Ludwig Berger, Karl Fleischer, Alois Elsner, Johann Hösl; hinten Obmann Michael Rahm, Zentralpräses Josef Schwemmer, Ortspräses Alfons Kaufmann, Kaplan und Neumitglied Florian Frohnhöfer.

2019

Pfarrkonvent am 08.12.2019

Die Marianische Männerkongregation (MMC) beging am 8. Dezember traditionell ihren Jahreskonvent. Der Zentralpräses Josef Schwemmer aus Cham feierte mit Pfarrpräses Alfons Kaufmann den Gottesdienst, wo er in der Predigt auf den Inhalt der Tageslesung einging. Im Gottesdienst wirkten die MMC-Mitglieder in den Lesungen, den Fürbitten, insbesondere aber in der musikalischen Gestaltung durch den MMC-Chor mit. Nach dem Gottesdienst war ein außerkirchliches Treffen im Saal des Pfarrheims.

Mit dem gemeinsamen Gebet der Sodalen, eröffnete der Obmann Michael Rahm den Konvent und leitete über zum Totengedenken. Vier Mitglieder hatte die MMC zu betrauern. Dies waren Alfons Hösl, Johann Heinrich, Johann Ruhland  und Anton Frauendorfer.

Ein freudiger Anlass hingegen war, die an Manfred Schwingl erfolgte Ehrung für seine 40-jährige Zugehörigkeit.  Anschließend folgten die MMC-Mitglieder mit Interesse den Ausführungen von Pater Schwemmer. Das, nach altem Brauch zu Mittag übliche „Engel des Herrn- Gebet“, füllte in gesungener Form mit kräftigen Männerstimmen den Saal des Pfarrheims. Danach servierten die beiden Obmänner-Frauen das abschließende Weißwurstessen.

Pater Schwemmer referierte zum Jahresthema „Kirche: Schatten … und Licht“

Ehrung beim Konvent für Manfred Schwingl - 40 Jahre Treue zur MMC  

von links: Zentralpräses Josef Schwemmer, Obmann Michael Rahm, Manfred Schwingl und Pfarrpräses Alfons Kaufmann.

Am 27. Oktober trafen sich der Katholische Frauenbund und die MMC zum Rosenkranzgebet in der Bleichangerkapelle.

Musikalisch gestaltet wurde der Rosenkranz von Markus Lößl und Martin Uschold von der MMC.

Zum lichtreichen Rosenkranz wurden Texte aus verschiedenen Evangelien vorgetragen.

Erntedankfest - Kirchenzug vom Pfarrheim
Flurprozession am Pfingstmontag zum Johannisberg
Maiandacht gestaltet vom MMC-Chor
Kirchenzug am Palmsonntag

Zahlreiche Gläubige folgten am Sonntag, 07.04.2019 der Einladung der Marianischen Männerkongregation Oberviechtach, entlang der Kreuzweg- stationen des Leidensweges Jesus zu gedenken. Mitglieder der MMC gestalteten durch abwechselndes Vorbeten zusammen mit Pfarrer Kaufmann den Kreuzweg zum Johannisberg. Die Firmlinge unserer Pfarrei zogen mit dem Kreuz voran.

Referent Pfarrer i. R. Helmut Süß aus Eschenbach

Wie schon jahrelange Tradition, lädt die Männerseelsorge des Bischöfl. Seelsorgeamtes Regensburg am vierten Fastensonntag mit Blick auf das bevorstehende Osterfest, zu einem Einkehr- bzw. Bildungstag ein. Auch Sodalen unserer MMC beteiligten sich daran.

Das erste Mal war, dass der Ablauf vom Beginn bis zum Ende, gleichsam unter einem Dach, im Oberviechtacher Altenheim, An der Alle stattfand. Der religiöse Bildungstag hatte diesmal "Das Sakrament der Buße und Versöhnung" zum Thema.

Nach der Begrüßung durch Kaplan Florian Fronhöfer trug der Referent Pfarrer i. R. Helmut Süß aus Eschenbach in Oberpfälzer Mundart, das Gedicht über "d’Osterbeicht" des früheren Generalvikars und Heimatdichters Fritz Morgenschweis vor. Ein Satz, aus dem vielfach erheiterndem Text lautete: "Bei de Weiwa woa des koi Problem - owa bei de Manna!"

Süß, der zuletzt 20 Jahre Pfarrer von Kümmersbruck war, wisse, dass die Beichte heute in der Krise sei und fuhr fort: "Die Beichte ist keine Erfindung der Kirche. Im Kern geht sie zurück auf das Wort Jesu "Welchen ihr die Sünden erlässt, dem sind sie erlassen".

Zu einer guten Beichte gehörten, so der Pfarrer in Ruhe, die fünf "b"-Schritte: besinnen, bereuen, bekennen, büßen und bessern. Süß zeigte auch Wege auf, welche anderen Möglichkeiten der Sündenvergebung es gibt. Er behandelte ferner das Thema Bußgottesdienst. Seine Meinung hierzu lautete: "Grundsätzlich sollte die Beichte nicht mit dem Bußgottesdienst ausgetauscht werden".

Die Teilnehmer nahmen als besonders positiv auf, dass der Besinnungstag mit Vortragseinheiten, Beichtgelegenheit, vorzügliches Mittagessen und abschließender Gottesdienst im Altenheim durchgeführt wurde. Nur schade, dass an den einladend dekorierten Tischen ein paar Plätze frei geblieben sind.

(Berichtsverfasser: Josef Niederalt)

2018

Unsere Ortsgruppe beteiligte sich am 27.5.2018 beim Hauptfest in Cham mit 5 Sodalen. 

Ebenso war sie an den Feierlichkeiten des Fronleichnamsfestes beteiligt und war hier insbesondere mit dem Tragen des Himmels sowie den vier Prozessionsstangen aktiv (siehe Bild). 

 

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Teilnahme an den Feierlichkeiten des Palmsonntags; hier der Kirchenzug.

 

 

Kunst und Krempel auf Katholisch

Auf Vermittlung durch Pfarr-Präses Dekan Kaufmann war Pfarrer Klaus Haußmann aus Ammerthal für einen Vortrag bei der Marianischen Männerkongregation Oberviechtach.

Der Referent ist leidenschaftlicher Sammler und sachkundiger Kenner der verschiedensten Kunstbereiche. Ein Teil seiner Sammlung zeitgenössischer Keramik wird zurzeit im Kulturmuseum Theuern ausgestellt.

Thema des Abends war die „Volksfrömmigkeit in Haus und Hof“ und ihre Darstellungen in der Kunst und im Alltag.

In seinem mit vielen aussagekräftigen Bildern untermalten Vortrag ging Haußmann kurzweilig auf die verschiedensten Andachtsgegenstände ein. Besonders die aus dem tiefen Glauben heraus selbst hergestellten Kreuze, Heiligen und Madonnen hatten es dem Referenten angetan. Viele der gezeigten Gegenstände wie z. B. Reliquienkreuze, Schluckbilder oder Versehgarnituren waren den älteren Besuchern noch vertraut, während sie bei den Jüngeren völlig unbekannt waren. Nach dem Vortrag konnten mitgebrachte Schätze vorgezeigt und besprochen werden. So wurde neben einem sehr schönen Reliquienkreuz und einem interessanten Rosenkranz mit 6 (!) Gesetzen durch den Kreisheimatpfleger Ludwig Berger eine unscheinbar wirkende kleine Madonnenfigur vorgelegt, die der Referent sofort begeistert als sogenannte Schabemadonna erkannte. In früheren Zeiten wurde von solchen kleinen Tonfiguren im Krankheitsfall für Mensch und Tier etwas Material abgeschabt und mit der Hoffnung auf Heilung verzehrt

Das hochinteressierte Publikum nahm Pfarrer Haußmann auch nach dem offiziellen Ende noch lange in Beschlag und es wurden verschiedenste Fragen zum Thema erörtert.

Jahr 2017

Am 8.12.2017 fand der traditionelle Pfarrkonvent statt.  Präses Josef Schwemmer zelebrierte den Gottesdienst. Dieser wurde vom MMC-Chor musikalisch gestaltet. 

Danach war Treffen im Pfarrheim u. a. mit Ehrungen. 

Der diesjährige Oktoberrosenkranz fand heuer nach erfolgter Renovierung wieder in der Bleichangerkapelle statt. Er wurde zusammen mit dem Frauenbund abgehalten und gesanglich durch die MMC-Mitglieder Max Mathes und Leonhard Bayerl mitgestaltet. 

 

Auch beim Fronleichnamstag war unsere Ortsgruppe wieder aktiv mit dem Tragen des Himmels und den vier Prozessionsstangen. 

 

 

Die Flurprozession führte heuer am Pfingstmontag wieder zum Johannisberg. Vier Sodalen trugen den Himmel unter dem Stadtpfarrer und Präses Alfons Kaufmann das Allerheiligste trug. 

Am Sonntag 21. Mai beteiligten wir uns mit sechs Personen am Hauptfest in Cham. 

Am 14. Mai fand in der Pfarrkirche unsere alljährliche Maiandacht statt. Sie wurde von Kaplan Martin Popp gehalten und von den Sodalen des MMC-Chores unter Leitung von Paulinus Lesser mit drei Liedern mitgestaltet. Ein weiteres Bild findet sich unter MMC-Chor. 

 

 

 

 

Der Kreuzweg am 2. April führte auch dieses Jahr, bei herrlichem Wetter, wieder zum Johannisberg. 

 

Der Erlös der Orgel-Soiree wurde an die Pfarrjugend übergeben. Das Bild zeigt (von links) Lukas Spachtholz, Michael Rahm, Johannes Schaller, Kaplan Martin Popp, Marius Rittscher, Bastian Wagner, Markus Lößl und Laurenz Rahm.

 

Der Neue Tag berichtete am 29.3.2017:

An der Eisenbarth-Orgel in der Stadtpfarrkirche fand am Sonntag erstmals eine Soiree statt. Der Marianischen Männerkongregation war es gelungen, drei junge Organisten für dieses Vorhaben zu gewinnen.

Nach den Begrüßungsworten von Dekan Alfons Kaufmann eröffnete einer der beiden Lokalmatadoren, Laurenz Rahm das Programm. Mit einer Improvisation - bei der eine bekannte Melodie verändert und ausgeschmückt wird - überzeugte er ebenso wie mit einem fulminant vorgetragenen Präludium von Pachelbel.

Der zweite, der Oberviechtacher Kaplan Martin Popp, folgte sicher und souverän mit J. G. Walther und einer Fantasia in G von Pachelbel. Mit einer ausführlichen und schwungvoll vorgetragenen Improvisation über "Wir danken dir Herr Jesu Christ" als Glanzpunkt endete er seinen Vortrag. Der dritte, Organist unbd Kirchenmusikstudent Bastian Wagner aus Wackersdorf, hatte neben einer Eigenkomposition Werke zeitgenössischer Komponisten ausgewählt. Mit den zwar ungewohnten, aber keineswegs disharmonischen, sondern sehr melodisch und teilweise elegischen Stücken und durch sein virtuoses Spiel zog er die Zuhörer in seinen Bann. Nach den abschließenden Worten von MMC-Obmann Rahm und langanhaltendem Applaus des Publikums erfreute Bastian Wagner die Zuhörer noch mit einer Zugabe. Am Ende des Abends konnte dank des zahlreichen Besuchs und der Großzügigkeit des Publikums ein höchst erfreulicher Spendenbetrag an die anwesenden Jugendvertreter der Pfarrei St. Johannes der Täufer übergeben werden.

 

Am 1.2.2017 fand im Gasthaus Grundler eine Mitgliederversammlung statt. Das Treffen war insbesondere zur Pflege der Gemeinschaft gedacht. Es wurden verschiedene vereinsinterne Themen besprochen sowie auch die am 13. Mai geplante Fahrt nach München zum Jubiläum "100 Jahre Patrona Bavariae".  

Jahr 2016 

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Zentralpräses Josef Schwemmer beleuchtet bei MMC-Konvent das „Jahr der Barmherzigkeit“

Wie eine Lebenswende Akzente setzt

 
 
Zentralpräses Josef Schwemmer und Pfarrer Alfons Kaufmann (von links) sowie Obmann Michael Rahm (Fünfter von links) ehrten langjährige MMC-Mitglieder.Bild: nid
Zentralpräses Josef Schwemmer und Pfarrer Alfons Kaufmann (von links) sowie Obmann Michael Rahm (Fünfter von links) ehrten langjährige MMC-Mitglieder. Bild: nid
 
Der Neue Tag berichtete am 11.12.2016:
Der Konvent der Marianischen Männerkongregation (MMC) am 8. Dezember traf diesmal zeitlich mit dem zu Ende gegangenen "Jahr der Barmherzigkeit" zusammen. Neben diesem Jahresthema standen auch Ehrungen und Organisatorisches auf der Tagesordnung.
Zwei Präsides, Pater Josef Schwemmer von der Zentrale Cham und Pfarrpräses Alfons Kaufmann feierten am Marienfesttag "Maria Empfängnis" mit den Sodalen und der Pfarrgemeinde die Messe. Neben Volksgesang hatte sich der MMC-Chor für die passende gesangliche Gestaltung auf der Empore positioniert. Zentralpräses Josef Schwemmer ging in der Predigt auf das durch Papst Pius IX. verkündete Dogma der unbefleckten Empfängnis Mariens ein. Er sagte: " Wenn wir Maria ehren, so ehren wir den dreifaltigen Gott. Und wenn wir zur unbefleckten Empfängnis beten und sie anrufen, vertrauen wir uns dem ewigen Himmel an."

Nach dem Gottesdienst füllten die Sodalen den Konferenzraum im Pfarrheim, wo sie auf ein angenehmes Ambiente mit Gebäck und Punsch trafen. Dem Gebet der Sodalen folgte ein namentliches Totengedenken. Erfreulich war die Tatsache, dass seit einiger Zeit, mit Tobias Ehrenfried, wieder ein neuer Sodale in die Gemeinschaft aufgenommen werden konnte. Wesentlicher Punkt des Konvents war die Ehrung von langjährigen Sodalen (siehe Info-Kasten). Nach kurzer Diskussion über die Beitragserhöhung und die Zusammensetzung beziehungsweise Entscheidungen des Konsults, ging der Zentralpräses auf das "Jahr der Barmherzigkeit" ein.

Papst Franziskus habe, als er als 17-Jähriger beichtete, ein ganz persönliches Erlebnis mit der Barmherzigkeit erfahren. Es sei für ihn eine Lebenswende und Hinführung auf den geistlichen Beruf gewesen. Mit dem Ausrufen des "Jahres der Barmherzigkeit" habe er ganz entscheidende Akzente in aller Welt gesetzt. Der Obmann bedankte sich bei denen, die zum guten Gelingen des Konvents beigetragen hatten. Er bedachte Paulinus Lesser für sein Engagement im MMC-Chor mit einem Präsent. Damit örtliche Angelegenheiten näher besprochen werden können, wird der Obmann im Februar zu einer weiteren Zusammenkunft einladen.

EhrungenDie Präsides und der Obmann beglückwünschten und dankten folgenden Sodalen für langjährige Treue mit Urkunden und Nadeln. Für 25 Jahre : Johann Hartinger, Josef Herdegen, Georg Meier, Franz Sperl, Max Hubatsch, Hans Roßmann, Johann Winklmann, Matthias Steger; 40 Jahre : Andreas Kühner und Johann Mösbauer. (nid)
Die KDFB-Sängerinnen mit Sodalen Hans Markl am Keyboard

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 23.10.2016 hielten wir zusammen mit dem KDFB einen Oktoberrosenkranz.

Die musikalische Gestaltung übernahm dieses Jahr die KDFB-Gesangsgruppe.

Referent Günter Jehl

Der Neue Tag berichtete am 26.10.2016:

Geboren am 23. November 1876 als Sohn einer Kaufmannsfamilie, wuchs der spätere Jesuitenpater Rupert Mayer im Großstadtmilieu von Stuttgart auf. Schon als junger Christ hatte er dort, in katholischer Minderheit, einen schweren Stand.

Die Marianische Männerkongregation (MMC) hatte zu einem Vortragsabend über Pater Rupert Mayer eingeladen. In Günter Jehl, dem ehemaligen Leiter des Ortenburg-Gymnasiums, offenbarte sich ein Referent, der sich als ausgesprochener Kenner des Lebens und der Lebensumstände des Jesuitenpaters zeigte.
Obmann Michael Rahm durfte sich auf einen interessierten Kreis von Sodalen und weiteren Personen im Saal des Pfarrheims freuen. Günter Jehl ist seit Schulbeginn Direktor der unter diözesaner Trägerschaft stehenden, Dr.-Johanna-Decker-Schule (reine Mädchenschule) in Amberg.

Volksmissionar

Jehl erklärte, er sei von der KAB gefragt worden, ob er sich als Referent mit dem Thema "Leben mit Gott im Alltag" zur Verfügung stellen würde. Daraus entstand das heutige Thema über "Vorbilder in unserer Zeit". Jehl zeichnete, anschaulich mit Powerpoint hinterlegt, wichtige Stationen, des im Jahr 1987 Seliggesprochenen. Zu Beginn lud er zum Mitbeten des Lieblingsgebetes ein, das während der Inhaftierung entstanden war.
Nach Gymnasium, Studium, Priesterweihe, Eintritt in den Jesuitenorden, war Rupert Mayer er sechs Jahre lang als "Volksmissionar" in den Niederlanden, Deutschland, Österreich und in der Schweiz tätig und wurde schließlich 1912 Feld- und Divisionsgeistlicher.

Unerschrockener Einsatz

Sein unerschrockener Einsatz in Rumänien für einen Soldaten hatte leider zur Folge, dass ihm das linke Bein amputiert werden musste. "Einsetzten für den Glauben - Einsetzen für die Gläubigen - und ran an die Menschen", das war sein Lebensmotto. 1921 ernannte ihn Kardinal Faulhaber zum Präses der Marianischen Männerkongregation, wo er insbesondere als Prediger, "Caritas-Apostel" und Beichtvater wirkte.
Erhebliche Einschränkungen zu seinen körperlichen Erschwernissen, kamen 1933. Wohl galt sein Kampf schon früher dem atheistischen Kommunismus wie dem Nationalismus. Doch sein Eintreten gegen die Kirchenpolitik der NS "bescherte" ihm Redeverbot, Inhaftierung und etwa fünf Jahre "Verbannung" im Kloster Ettal.


Krank und erschöpft kam er im Mai 1945 nach München zurück, wo er am Allerheiligentag 1945 während der Predigt nach einem Schlaganfall verstarb. Dies alles erläuterte der Referent mit anschaulichen Begebenheiten, vielen Details und Zitaten aus dem schweren und bewegten Leben des überzeugten und mutigen Priesters. Eine Auslese daraus: "Wenn Sie etwas drückt, dann kommen Sie zu mir! Wenn keiner den Mut hat zu reden, ich muss es tun! Grob ist mir viel lieber, wenn es ehrlich ist! Meine Predigten sind religiöse Notwehr"!
Jehl resümierte am Ende: "Es ist wichtig, sich mit solchen Persönlichkeiten zu beschäftigen".
 

Am Fronleichnamstag waren wir beim Kirchenzug und der späteren Prozession durch die Stadt im Einsatz. Unsere Sodalen trugen, wie schon in den Vorjahren, den Himmel und auch die vier Prozessionsstangen. 

Liebl bei der Ansprache zum 75-j.Jubiläum 2010

Trauernachricht

 

Im Mai erreichte uns die Nachricht, dass unser früherer Zentralpräses Pater Erich Liebl verstorben ist.

Am Montag 23.5.2016 beteiligte sich unsere MMC an den Trauer-feierlichkeiten in Cham.

 

Gott schenke ihm die ewige Freude. 

 

 

Flurprozession am Pfingstmontag Am 16. Mai beteiligten wir uns an der Flurprozession und vier Sodalen trugen den Himmel. 

 

Am 8. Mai hielt unser Präses Pfarrer Alfons Kaufmann in der Pfarrkirche eine mit mehr als 80 Personen besuchte Maiandacht. Die musikalisch/gesanglich gestaltete Andacht erfolgte dieses Jahr zusammen mit dem Liederkranz unter Leitung von Paulinus Lesser. 

Kaufmann entbot am gleichzeitigen Muttertag allen Müttern die besten Glückwünsche. Alle anwesenden Mütter könnten das Gebotene als Geschenk zu ihrem Muttertag betrachten. Er dankte den Sängern, die mit vier Liedern für die Gestaltung sorgten. 

Der Neue Tag berichtete am 2.5.2016

Abbild des Jesuitenordens

Kaplan Martin Popp erörtert Zukunft der Marianischen Kongregationen

Oberviechtach. (nid) Sie verehren Maria und stiften Gemeinschaft: Das ist für Kaplan Martin Popp die Kernaufgabe der MMC, die ihn als kompetenten Referenten eingeladen hatte. Auf dem Tisch brannte eine Kerze, zum Gedenken an die erst kurz vorher verstorbenen Sodalen Josef Forster  und Josef Fleißer, denen der Obmann Michael Rahm zunächst ein Gebet widmete.

Popp referierte zum Thema: „Die marianischen Kongregationen; Chancen für die Neuevangelisierung“. Eben damit hatte sich der Referent zum Abschluss seines Theologiestudiums in einer Diplomarbeit befasst. Definition, geschichtliches und Blick in die Zukunft (der MMC), erläuterte er nun einem interessierten Personenkreis im Pfarrheim.

Die MMC sei vom Ursprung her ein Abbild des Jesuitenordens. Im Vordergrund stehe im Wesentlichen die Marienverehrung. Daher sei die Aufnahme durch die Weihe an die Gottesmutter „was Besonderes“.

In Bayern gewann die MMC durch den Einfluss von Max III. besonders an Bedeutung. Die Tatsache, dass Pater Rupert Mayer 8.000 Sodalen „hinter sich wusste“, habe sicher ganz entscheidend zu seinem Tod beigetragen.

Kennzeichnend für einen Sodalen sei unter anderem, dass er ein „gemeinschaftsstiftender Mensch“, mit einem sich daraus ergebenden Verhalten sein soll. Eine große Rolle spiele dabei auch der „Katholische Geist in den Familien“. Der „ehemalige Domspatz“ sah es als wichtig an, „bei der Mitgliederwahl auch auf eine akademische Elite zu setzen“. 

Nach dem Referat entspann sich eine sehr ersprießliche Diskussion.

 

Palmsonntag

 

Eine stattliche Zahl von Sodalen beteiligte sich am 20. März bei der Palmprozession mit anschließendem Gottesdienst in der Pfarrkirche. 

Kreuzweg zum Johannisberg

 

Am 13. März wurde zusammen mit der Pfarrgemeinde der Kreuzweg zum Johannisberg gebetet. 

Einkehrtag des Dekanats

 

Der Einkehrtag des Dekanats Neunburg v.W. - Oberviechtach am 5. Fastensonntag im Pfarrheim wurde fast ausschließlich von den Sodalen der MMC besucht. 

Jahr 2015 

Am 8. 12. fand der Jahreskonvent mit Ehrungen und Neuwahlen statt.

Bericht in der Kath. Sonntagszeitung: 

 

Die Marianische Männerkongregation Oberviechtach hält an ihrer Tradition fest, zum Marienfesttag „Maria Empfängnis“ ihren Jahreskonvent abzuhalten.

Der Konvent begann in der Pfarrkirche, wo Stadtpfarrer und Präses Alfons Kaufmann die Hl. Messe hielt. Der Präses ging in seinen Worten auf das „Heilige Jahr der Barmherzigkeit“ ein, das der Papst am selben Tag eröffnet hatte. Die musikalische Gestaltung übernahm der 15-köpfige MMC-Chor, der unter der Leitung von Paulinus Lesser inzwischen auf fünf Jahre seines Bestehens zurück blicken kann.
Anschließend trafen sich über 30 Sodalen im Pfarrheim. Der Obmann Michael Rahm berichtete über das abgelaufene Jahr und gab Informationen über die Pfarrgruppe. Den Höhepunkt des Abends bildete die Ehrung folgender Sodalen durch den Obmann und Präses mit Urkunden und Nadeln für 25 Jahre: Hans Ferschl, Josef Gleißner, Hans Gürtler, Johann Heinrich, Robert Herdegen, Rudolf Maier und Michael Ruhland; für 50 Jahre Reinhold Malzer, Ludwig Mösbauer.

Zum Bild:Die Geehrten zusammen mit Präses Alfons Kaufmann und Obmann Michael Rahm (von links).

 

 

Zum Ergebnis der Neuwahlen, siehe Rubrik Führungsmannschaft.

 

 

Der Neue Tag berichtete: 

Märtyrer der Nazi-Zeit

Pfarrer Alfons Kaufmann beleuchtet Schicksal des Priesterkollegen Josef Losch

"Pfarrer Josef Losch, Pfarrer von Miesbrunn, war einer von sechs Priestern und Ordensleuten der Diözese, die in der Nazi-Zeit getötet wurden", stellte Stadtpfarrer Alfons Kaufmann beim Abend der Marianischen Männerkongregation (MMC) fest. Er zeigte die Beweggründe für seine Enthauptung am 29. Januar 1945 in Berlin Plötzensee auf.

Die MMC hatte zu dem eher nachdenklichen Infoabend in das Pfarrheim eingeladen. Der Stadtpfarrer und Präses hatte sich unter anderem wegen des Geburtstages von Pfarrer Losch (21. Januar 1900 in Rottendorf bei Nabburg) und seiner Tätigkeit in Flossenbürg mit dessen Lebensgeschichte befasst.

"Pfarrer Losch ist ein Märtyrer. Er ist als Zeuge für Christus und für seinen Glauben gestorben", davon war Kaufmann überzeugt. In dem mit Lichtbildern unterstützten Vortrag zeigte er die Stationen des Priesters auf. Erstmals fiel er den Nazis schon zu Beginn des Jahres 1933 in Neusorg, also vor der uneingeschränkten Machtergreifung, auf, als er von der Kanzel rief: "Die Roten, damit meine ich die Sozi, sind mir lieber als die Braunen. Gott möge uns vor den Nazis bewahren!" Dies war seine politische Grundeinstellung, die er, trotz aller Warnungen kund tat.

Versetzungen des Ordinariats, um ihn aus der Schusslinie zu bekommen, halfen nichts. Vor allem seine wiederholt bösartig ironischen Bemerken veranlassten die Nazis, ihn auf die schwarze Liste zu setzen. Er wurde mehrfach denunziert und kam schließlich im Januar 1944 nach Regensburg ins Gefängnis.

Den entscheidenden Schlag gegen ihn sollte die Besetzung des Pfarrhofs in Miesbrunn mit einer Hausdurchsuchung durch die Gestapo einläuten. Schriftliche Unterlagen an befreundete Frontsoldaten und an die Familie lieferten die Grundlage für die Verurteilung am Volksgerichtshof in Berlin. Am 29. Januar 1945 um 13.30 Uhr musste er seinen Kopf auf das Schafott legen.

Sein Leichnam wurde verbrannt. Ein Vierteljahr danach erhielt die Familie die Mitteilung, dass sie gegen Einsendung von 50 Reichsmark die Asche erhalten könne. Die Urne befindet sich heute im Ehrenhain am Marienberg in Brandenburg.

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Am 11. Oktober war der alljährliche Oktoberrosenkranz in der Bleichangerkapelle, der zusammen mit dem Frauenbund von unseren MMC-Mitgliedern musikalisch gestaltet wurde. Präses Alfons Kaufmann erteilte abschließend den Segen. 

 

 

Die MMC beteiligte sich beim Erntedankfest am Kirchenzug, Gottesdienst und anschl. Treffen im Pfarrheim. 

80 Jahre MMC Oberviechtach  
Die Pfarrgruppe beging einen feierlichen Gottesdienst.
 
Der NT berichtete am 15.9.2015:
 

Musikgenuss zum Jubiläum

Oberviechtach. (nid) Die Marianische Männerkongregation (MMC) beging am Samstag ihren 80. Geburtstag. Sie beschränkte sich auf einen feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche. Dieser erhielt durch die musikalische Gestaltung seine besondere Note.

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Stadtpfarrer Alfons Kaufmann bedankte sich für die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes. Die Mitwirkenden waren Laurenz Rahm (Orgel), Veronika Miller-Wabra (Harfe) und dahinter die Sänger Max Mathes (von links), Leonhard Bayerl und Josef Niederalt. Das Erinnerungsbild anlässlich des MMC-Jubiläums zeigt außerdem Ehrenobmann Josef Vögl (von rechts), Bannerträger Michael Ruhland und Obmann Michael Rahm. Bild: nid
Genau fünf Jahre ist es her, dass die MMC Oberviechtach das 75-jährige Bestehen im großen Rahmen feierte. Diesmal waren die Sodalen mit allen Gläubigen am Festtag "Maria Namen" zum Vorabendgottesdienst eingeladen.

Mit alter Standarte


Sehr gut gefüllt hatte sich das Gotteshaus, in dem Stadtpfarrer und Präses Alfons Kaufmann die Messe zelebrierte. Auf der linken Seite im Altarraum stand Fahnenträger Michael Ruhland mit dem imposanten Banner aus der Gründerzeit. Gegenüber, vor dem Sebastiani-Altar, hatte sich die Diplommusikerin Veronika Miller-Wabra mit ihrer Harfe zusammen mit drei MMC-Sängern positioniert. Nicht zu sehen war das jüngste MMC-Mitglied Laurenz Rahm (15) an der Orgel. Er spielte gleich zu Beginn beim Volksgesang "Nun jauchzt dem Herren alle Welt" und leistete damit seinen ersten größeren "Auftritt" mit Bravour.

In der Predigt verglich der Präses Neil Armstrong mit Maria. Es seien zwei Menschen, die auf ihre Weise groß sind. Er sagte: "Maria ist nicht groß, weil sie etwas geschaffen hat aus eigener Kraft. Maria ist groß, weil Gott Großes an ihr getan hat und weil sie dazu Ja gesagt hat, weil sie sich in den Dienst nehmen hat lassen". Sie sei eine Frau, die als Mutter das Scheitern ihres Sohnes erleben musste. Sie sei Jesus Christus nachgefolgt und habe das Kreuz genommen.

Himmelskönigin


Exzellente Harfentöne zauberte Veronika Miller-Wabra aus ihrer Liederharfe hervor, dessen Wohlklang bis in die hinteren Reihen der Kirche gut zu vernehmen war. Dies besonders bei dem anspruchsvollen Stück "Rondoletto" nach der Lesung oder auch später beim "Menuett aus Sachrang".

Der Dreigesang der Sodalen beeindruckte die Besucher unter anderem mit den Liedern "Maria Himmelskönigin" und "O Gottesmutter voll der Gnaden", wozu die Begleitung durch die Harfenistin wie das Tüpfelchen auf dem "i" wirkte. Pfarrer Alfons Kaufmann dankte abschließend besonders Frau Miller-Wabra für das schöne Spielen aber auch den Sängern und dem Organisten. Dies mündete ganz spontan in einen kräftigen Applaus durch die Kirchenbesucher.

Mit dem Lied "Milde Königin gedenke" beendeten die Gläubigen zusammen mit den Sodalen des Jubelvereins unter Orgelbegleitung den festlichen Gottesdienst.

 

Der Neue Tag berichtete am 8. September 2015:
 

Weggefährten im Glauben

Oberviechtach. (nid) Schon 80 Jahre gibt es eine Marianische Männerkongregation (MMC) in Oberviechtach. Neben den traditionellen kirchlichen Terminen wird auch eine moderne Homepage gepflegt. Die 160 Sodalen verbindet aber noch mehr.

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Bei der 75-Jahr-Feier führte der Kirchenzug mit vielen Vereinsabordnungen zum Pfarrheim, angeführt vom damaligen Obmann Josef Niederalt und Bürgermeister Heinz Weigl.
"Dem Eifer des H. H. Pfarrers Joseph Franz ist es zu verdanken, dass in Oberviechtach am 25. August 1935 eine Pfarrgruppe mit 99 Männern als Marianische Männer- und Jungmänner-Congregation gegründet wurde." So stand es im Januar 1936 im Chamer Marienblatt geschrieben.

Die MMC versteht sich als eine Gemeinschaft katholischer Männer, die ihre Verantwortung in der Kirche und im eigenen Lebensumfeld zu erkennen und zu erfüllen suchen. Dabei ist für die Mitglieder, genannt Sodalen (heißt so viel wie Weggefährten) besonders bedeutend Maria, die Mutter Gottes und Mutter der Glaubenden.

Festrede von Goppel



Dem früheren Obmann Georg Liebl ist es zu verdanken, dass die MMC Oberviechtach ein Chronikbuch besitzt. Daraus geht hervor, dass "der Sodale Johann Lohrer aus Schönthan, zuletzt Oberviechtach Teunzer Straße, kurz nach der Gründung eine Standarte gestiftet hat". In den 60-er Jahren sei dann ein neues Banner angeschafft worden, welches 2003 restauriert wurde. Festgehalten sind insbesondere auch die Feierlichkeiten zum 50-jährigen Gründungsjubiläum. Hier hielt Ministerpräsident a. D. Alfons Goppel die Festansprache. Aus der Chronik geht weiter hervor, dass der damalige Oberviechtacher Pfarrer und "Gründervater" der MMC, Joseph Franz, später zum Domkapitular und auch zum Generalvikar berufen wurde. Wiederholte Einträge sind unter anderem zu finden über Wallfahrten. So zum Beispiel am 29. Oktober 1978: "Abermals Wallfahrt zur Johannesbergkirche mit Andacht und Ansprache des Präses Monsignore Michael Feil."

Sieben Obmänner


Am 12. September 2010 feierte die Pfarrgruppe in größerem Rahmen das 75-jährige Bestehen mit Festgottesdienst und Festakt im Pfarrheim. Voraus ging am Vortag eine Marienfeier an der Bleichangerkapelle. Im Festgottesdienst weihte Domkapitular Peter Hubbauer die zu diesem Zeitpunkt wieder restaurierte Standarte aus der Gründerzeit, so dass auch diese neben dem Banner für die verschiedenen Anlässe zur Verfügung steht. Zum Fest bildete sich aus Sodalen ein MMC-Chor. Dieser wurde seither hauptsächlich bei Konventen und Maiandachten aktiv. Die Obmänner seit der Gründung waren: Sebastian Pickl, Andreas Malzer, Reinhold Malzer, Georg Liebl, Gustav Vögl, Josef Niederalt und seit 2012 Michael Rahm.

Wirkungskreis


Heute zählt die MMC Oberviechtach rund 160 Mitglieder. Seit fünf Jahren ist die Pfarrgruppe, ähnlich wie andere Vereine, mit einer Vorstandschaft organisiert. Seit dem Jahr 2011 existiert eine eigene Homepage, die laufend aktualisiert wird. Über 5400 Besucher haben sich bisher über die vielseitigen Inhalte und das Vereinsgeschehen informiert. Zum festen Bestandteil der Pfarrgruppe gehört der jährliche Besuch des Hauptfestes im Mai in der Kongregationskirche in Cham oder auch die Wallfahrt nach "Maria Rosenöd" im September. Der erste Besuch in Cham ist geschichtlich im bereits genannten Chamer Marienblatt belegt, wo es heißt: "... dass sich bis von Oberviechtach eine Gruppe von 35 Männern mit ihrem Pfarrherrn beim zweiten Hauptfest im September 1935 eingefunden hatte". Der örtliche Wirkungskreis der Pfarrgruppe ist der traditionelle Konvent zu "Mariä Empfängnis" am 8. Dezember sowie die Teilnahme bei den kirchlichen Festen. Dazu gehört seit dem Jahr 2011 auch das Tragen des Himmels. Maiandachten, Kreuzwege und der Oktoberrosenkranz ergänzen die Aktivitäten.

Gottesdienst am Samstag


Aus Anlass des 80-jährigen Gründungsjubiläums wird die MMC am 12. September, dem Marienfesttag "Maria Namen", den Vorabendgottesdienst
mitgestalten.

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Fronleichnam 2015

Am Fronleichnamstag beteiligten wir uns am Kirchenzug mit Gottesdienst und der anschließenden Prozession. Die Fahnenabordnung bei der Prozession war mit 15 Personen vertreten. 

Darüber hinaus trugen 4 Sodalen den Himmel sowie weitere 4 Sodalen die Prozessionsstangen. 

Hauptfest 2015

 

Am 17.5. war in Cham das Hauptfest. Wir beteiligten uns dort mit 5 Sodalen. Nach dem Ende der Prozession stellte sich Dekan Meier aus Furth i. W. mit unseren Sodalen zu einem Erinnerungsbild.  (Weitere Bilder befinden sich in der Bildergalerie).

 

 

 

 

 

Am 10. Mai war in der Pfarrkirche unsere alljährliche Maiandacht. Neben Sodalen besuchten auch andere Pfarrmitglieder die abendliche Marienfeier. Sie wurde von Präses und Stadtpfarrer Alfons Kaufmann gehalten. Die Andacht hat der MMC-Chor unter Leitung von Paulinus Lesser mit drei Liedern musikalisch mitgestaltet. Besucher äußerten sich mehrfach positiv über den dargebotenen Männergesang.  

 

 

 

 

 

Am Sonntag 22. März fand der traditionelle Kreuzweg zum Johannisberg statt. Präses und Stadtpfarrer Alfons Kaufmann betete ihn entlang der Kreuzwegstationen zusammen mit Sodalen sowie weiteren Pfarrangehörigen. 

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